Sie können den Twitter-Feed vom 6. Design Management Forum als Screenshoot hier herunterladen. Er gibt einen guten Überblick über die diskutierten Themen und fasst die Inhalte der Referenten und Teilnehmer zusammen.
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Neben dem Case von Car2go, vorgestellt von Christian David Geiss, mit den Pilotprojekten in Ulm und Austin sowie Vorträgen u.a. von Birgit Gebhard (Trendbüro, Hamburg) und Dr. Nicole Busch (Beraterin, Hamburg) zur gesellschaftlichen Relevanz, Akzeptanz und möglichen Hinderungsgründen des »sharens« von Produkten und Services, kommt in diesem Jahr der Diskussionsrunde eine besondere Bedeutung zu:
Der Psychologe Christian Hoffmann (InnoZ, Berlin) wird u.a. Antworten auf die Frage geben, ob es eine innere Bereitschaft bei den Menschen gibt, Dinge gemeinsam zu nutzen. Dr. Christa Liedtke (Wuppertal Institut, Wuppertal) wird Fragen zu ökologischen Konsequenzen für Mensch und Umwelt beantworten. Der Designer und Berater Martin Beeh (Beeh-Innovation, Köln) reflektiert Hindernisse aus der Sicht des externen Beraters. Burkhard Remmers (Wilkhahn, Bad Münder) beantwortet uns die Frage, ob und wie Unternehmen bereits über solche Szenarien nachdenken. Die Beraterin Dr. Nicole Busch (Buschwerk, Hamburg) wird aufbauend auf Ihren Vortrag der Frage nachgehen, welche Kriterien sharing-Modelle erfüllen sollten, um Akzeptanz zu finden. Der Gründer der Verleihplattform Omid Khodaverdi Afaghi gibt uns Antworten auf prototypische Benutzer und Motivationen der Nutzer seines Online Angebots. Abschließend beantwortet der Volkswirt Peter Schreck (Coworking Cologne, Köln) Fragen zur Wirtschaftlichkeit aus beiden Perspektiven; der des Kunden und des Anbieters.
Ergänzend zu den Vorträgen und Statements der verschiedenen Experten zum Thema „sharing“, werden wir in Workshops darüber diskutieren, in welchen Geschäftsbereichen sharing-Modelle überhaupt sinnvoll und möglich sind? Ein wichtiger Aspekt dabei ist, wie neue Geschäftsmodelle für „sharing“ aussehen könnten und – vor allem – was das für die Arbeit des Designers bedeuten würde? Und schließlich stellt sich noch die Frage: Was kann der Designer tun, um „sharing“ zum „want-to-do“ für die Nutzer zu machen?
Literaturtipps - Business Model Generation: A Handbook for Visionaries, Game Changers, and Challengers
Dieses Buch ist hilfreich bei der Gestaltung von Sharing-Geschaeftsmodellen, es beleuchtet unterschiedliche Geschäftsmodelle anschaulich und liefert hilfreiche Werkzeuge zur Gestaltung. Ein Kapitel beleuchtet das Daimler Car2Go Geschäftsmodell. Das Buch wurde von ca. 500 Autoren über eine Co-development Plattform geschrieben.
www.businessmodelgeneration.com
- Nutzen statt Besitzen (von Michael Erlhoff)
Dieses Buch vermittelt die Grundidee des Tauschens im Plauderton und beinhalted einige Tauschkonzepte von Kölner Designstudenten.
Einige Beispiele aus der Praxis (B2C) - Company-to-Person Carsharing
Klassisches Carsharing-Modell - Person-to-Person Carsharing
P2P Car-renting sind Onlineplatformen, die zwischen privaten Autobesitzern und Autofahrern vermittelt. Autobesitzer können ihr Auto für eine bestimmte Zeit (Wochenende, Woche, Monat oder Jahr) an einen privaten Fahrer vermieten. Es unterscheidet sich vom klassischem Carsharing dadurch, das die Autos von privaten Besitzern gestellt werden.- Bike Sharing
Viele Städte haben inzwischen Fahrradverleihe Stadtweit eingerrichtet, um ihre Städte grüner zu gestalten, einen Teil des Verkehr aufs Fahrad zu verlegen und das Image der Stadt zu verbessern. - Boat Sharing
- Tool & Equipment sharing
- Toy Rent
- Verschenkenetzwerk
Ein Netzwerk von privaten Anbietern, die Gegenstaende aller Art zum Verschenken anbieten.
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